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Wechsel von Vergabe24 zu Lumen: Ein ehrlicher Vergleich

Vergabe24 gehört zur Cosinex-Gruppe und ist tief in die kommunale Vergabe-Infrastruktur eingebettet. Wo das stark ist, wo es schwächelt und wann ein Wechsel zu Lumen Sinn ergibt.

Wechsel von Vergabe24 zu Lumen: Ein ehrlicher Vergleich
Moritz Landwehr
Moritz Landwehr
19 Apr 2026 · 3 min read

Vergabe24 ist ein interessantes Tier im Ausschreibungs-Zoo. Anders als DTAD oder Bi-Online ist Vergabe24 keine reine Recherche-Plattform - es ist eng mit den Vergabeplattformen vieler Bundesländer und Kommunen verzahnt (über die Mutterfirma Cosinex). Das bringt Vorteile, aber auch Eigenheiten, die in der Vertriebs-Praxis spürbar werden.

Wer gerade überlegt zu wechseln, findet hier eine nüchterne Einschätzung.

Die Stärke von Vergabe24

Vergabe24 zieht aus der Cosinex-Welt direkt. Für Aufträge, die über Vergabemanager-Systeme von Cosinex laufen - und das sind in vielen Bundesländern erstaunlich viele - bekommt Ihr die Bekanntmachungen oft schneller und vollständiger als anderswo. Das ist ein echter Vorteil, wenn Euer Geschäft stark auf kommunale Bauleistungen oder spezifische Länder-Ausschreibungen ausgerichtet ist.

Das Backend ist solide, die UI etwas altbacken, aber zuverlässig.

Die typischen Pain Points

In Kundengesprächen kommen vier Themen immer wieder:

1. Eingeschränktes Quellen-Spektrum jenseits von Cosinex. Vergabe24 ist stark bei Cosinex-getriebenen Plattformen, aber bei TED-Bekanntmachungen, RSS-Quellen, Komm-X oder kleineren kommunalen Portalen ist die Abdeckung dünner als bei der Konkurrenz. Wer EU-weit oder über mehrere Plattform-Anbieter hinweg verkauft, hat blinde Flecken.

2. Wenig Matching-Logik. Die Plattform liefert eher den Rohdatenstrom als kuratierte Treffer. Filtern müsst Ihr selbst, und semantisches Matching auf das eigene Produktportfolio gibt es nicht.

3. Pricing ist intransparent. Wir hören Preise zwischen 1.200 € und 4.500 € pro Jahr, abhängig von Nutzeranzahl, Modulen und Verhandlungsgeschick. Das macht Budgetplanung schwierig.

4. Workflow endet bei der Bekanntmachung. Was danach kommt - Stakeholder finden, Pipeline pflegen, Frist managen - macht Ihr in Excel, im CRM oder gar nicht.

Was Lumen anders löst

Lumen ist von Anfang an als End-to-End-Tool für Vertriebsteams gebaut, nicht als Recherche-Datenbank mit Pipeline-Anbau:

  • Ein Eingabeschritt (Webseite eingeben), dann läuft das Matching automatisch
  • Volle Quellen-Abdeckung: TED, Bund.de, alle Vergabeplattformen der Bundesländer, Komm-X, Cosinex, kommunale Bauportale, Subhastas und RSS-Quellen
  • Semantisches Matching statt Stichwort-Filter
  • Stakeholder-Profile zur Vergabestelle inkl. früheren Auftragsvergaben
  • Pipeline-Stages und Frist-Reminder eingebaut
  • Transparentes Pricing: 99 €/Monat, monatlich kündbar, kein Verhandlungsgesicht

Wann lohnt sich Vergabe24 weiter?

Wenn 80 % Eurer Aufträge über Cosinex-getriebene Vergabeplattformen laufen und Ihr keine semantische Matching-Logik braucht, kann Vergabe24 für Euch die einfachere Wahl bleiben. Für alle anderen - insbesondere bei produkt-getriebenem Vertrieb über mehrere Quellen und Länder hinweg - bringt Lumen pro Vertriebsstunde deutlich mehr Output.

Der Wechsel: kein Doppelt-Zahlen

Wir handhaben das wie bei DTAD-Wechslern: Solange Euer Vergabe24-Abo läuft, nutzt Ihr Lumen kostenfrei. Rechnung an uns schicken, Zugang wird bis zum Vertragsende freigeschaltet. Erst nach Ablauf startet die Lumen-Subscription.

Damit gibt es keinen Grund, den Wechsel "bis nach Vertragsende" aufzuschieben - Ihr arbeitet ab Tag 1 mit Lumen und verbrennt nicht parallel zwei Budgets.

Migration im Alltag

Was bei Wechslern erfahrungsgemäß einen Tag dauert:

  • Webseite eingeben, Produktkatalog wird automatisch erstellt (etwa 10 Minuten)
  • Pipeline-Stages an Euren Sales-Prozess anpassen (15 Minuten)
  • Team-Mitglieder einladen, Rollen vergeben (15 Minuten)
  • Vorhandene aktive Tender aus Vergabe24 importieren (CSV-Upload oder manuell)

Mehr braucht es nicht. Suchprofile entfallen - die KI baut die Logik selbst.

Nächster Schritt

Wenn Ihr unsicher seid, ob Eure Quellen-Abdeckung passt: Im Onboarding-Gespräch checken wir gemeinsam die letzten 20 für Euch relevanten Tender und zeigen, ob und wie Lumen sie gefunden hätte. Wenn die Quote nicht passt, sagen wir das auch.

Termin buchen geht über die Seite oder direkt per Mail. Wir sind in Worpswede, antworten meistens am selben Tag.

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